Dezember 2013

Einfach nur gemütlich – Weihnachtsfeier 7.12.2013

September 2013

WM-Stimmung zum 3. Hestadagar in Linda (21.9.2013)

August 2013

Samstag auf der WM (WM 2013)

August 2013

Berlin, Berlin, wir reiten nach Berlin! (WM 2013)

August 2013

Der große Ritt nach Berlin mit drei Stafetten - das gab´s noch nie (WM 2013)

Juli 2013

Es hat nicht sollen sein - DJIM Kaufungen (23. - 27.7.2013)

Juli 2013

Sonne satt im Eremitenkäferwinkel - Hestadagar Illsitz (6.7.2013)

Juni 2013

Rotes Pferd und Partyklopfer - Osi Zweinig (15.-16.6.2013)
Mai 2013

Ein Sonn(en)tag mit Ines - Tageskurs am 5.5.2013

April 2013

Erstaunlich ist: Man merkt es sofort! – Sitzschulung mit Tanja Schulze (20.4.2013)

April 2013

Das Island-Dorf am Rande der Welt - Messe Reiten-Jagen-Fischen (12.-14.4.2013, Erfurt)

April 2013

Dreizehn "Zwerge" in Linda - Quadrille-Probe (7.4.2013)

März 2013

Nicht so lange rumdödeln bis das Pferd kotzt ... - Frühjahrskurs 2. - 3.3.2013

Februar 2013

Rote Nasen sogar bei den Pferden? Pappnasentrail 9.2.2013 in Linda

Januar 2013

Erste Hilfe am Pferd – Theorieseminar mit
Frau Dr. med. vet. Marita Runge (19.1.2013)

 


Einfach nur gemütlich – Weihnachtsfeier 7.12.13

Sie ist nicht einfach zu finden, die Ölmühle in Eberstedt. Besonders Fahranfänger und andere Vereinsmitglieder, die entweder weiter entfernt wohnen oder kein Navi benutzen, hatten es nicht leicht, sich die Namen der aufeinanderfolgenden Dörfer auf dem Weg zur Mühle in der richtigen Reihenfolge zu merken. Umso erfreuter waren dann alle nach ihrer Ankunft über die schöne, weihnachtlich erleuchtete Anlage und die gemütlich eingerichtete Gaststube. Und auch über das Essen kann man nur Gutes sagen.

Aber das war ja nur die Kulisse, der angenehme Hintergrund. Im Vordergrund saßen 18 Vereinsmitglieder, die sich teilweise seit Wochen oder Monaten nicht mehr gesehen hatten. Und dementsprechend groß war das Mitteilungsbedürfnis. Es wurde geredet über die letzten Fohlen, ver- oder gekaufte Isis, neue Ställe und Koppeln, über das eigene oder andere Pferde, kürzliche oder länger zurückliegende Kontakte und Begegnungen – also einfach gesagt über „Gott und die Welt“.  So verging der Abend wie im Flug.

Ich gehe davon aus, dass alle die Dörferfolge auch rückwärts richtig aufsagen konnten und wieder heil zu Hause angekommen sind. 

Allen Vereinsmitgliedern, ihren Familien und Freunden, wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und für 2014 viele Erfolge – auch kleine Fortschritte können große Erfolge sein – bei der Arbeit mit ihren Isis.

Barbara Halle

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WM-Stimmung zum 3. Hestadagar in Linda (21.9.2013)

Am 21. September fand unser 3. Hestadagar in Linda statt.

Wie jedes Jahr ließen es sich viele Auswärtige aus Cospeda, Erfurt, Nebra und Ködderitzsch nicht nehmen, an den spaßigen Wettbewerben teilzunehmen. Schon bei Zeiten reisten die ersten an und erkundeten das Gelände.

Ab zehn Uhr begannen die Prüfungen. Von der Dressur-Kür, Geschicklichkeit, Töltdiagonale und Akkustiktölt bis hin zum neuen Würfelspiel wurde wieder eine Vielzahl an verschiedenen Prüfungen geboten. Als Richter durften wir in diesem Jahr wieder Ines Lantzsch und Constanze Landerer mit Unterstützung im Bauch begrüßen.

In den Pausen, die durch einen perfekt abgestimmten Zeitplan nicht zu kurz ausfielen, wurde Kaffee, Tee und reichlich selbstgebackener Kuchen angeboten.

Zur abschließenden Siegerehrung mit Aufmarsch aller Teilnehmer gab es für jeden Vierbeiner noch einmal eine Möhre zur Belohung und die hellblauen Schleifen schmückten Pferdeköpfe als auch Zöpfe der Reiterinnen. Bei der Ehrenrunde zum diesjährigen Song zur Islandpferde-Weltmeisterschaft in Berlin „Ga(i)tes to the heart“ kam schon leichte WM-Stimmung auf und die Freude über dieses schöne und gelungene Hestadagar war jedem Teilnehmer förmlich ins Gesicht geschrieben. 

Wir hoffen natürlich auf viele weitere tolle Turniere auf der Reitanlage in Linda des IPV Weimarer Land e.V. und bedanken uns bei allen fleißigen Helfern, Kuchenbäckern und Köchen, als auch bei den Teilnehmern für diesen schönen Tag.

Saskia Thielert

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Samstag auf der WM (WM 2013)

Kurzentschlossen habe ich mich dann doch auf den Weg nach Berlin gemacht. Der Zug von Berlin Ost nach Karlshorst war voll bis zum Rand und es herrschte babylonisches Sprachgewirr. Im Gewühl ging es zum WM Stadion. Aber das hat irgendwie schon Spaß gemacht. Über 12.000 Zuschauer sollen es an dem Tag gewesen sein. Hauptsächlich standen B-Finals an, aber auch das Finale im Passrennen. Nicht nur schöne Bilder beim Passrennen...... Aber wirklich schön anzusehen war dabei der Ritt von Beggi Eggertsson, der Weltmeister wurde und verdient den FeatherPrice gewonnen hat (ist bei Passreitern wohl eher eine Seltenheit). Beeindruckend fand ich bei den Zuchtprüfungen Oskadis vom Habichtswald unter Frauke Schenzel. Schon auch deshalb, weil die Tochter der Züchterin Maria Siepe-Gunkel, Johanna, mal eine kurze Zeit ihr Pferd in Linda stehen hatte. Eine schöne Idee war die Old Heroes Show. Da waren auch einige Ü-30 er (ich meine jetzt die Pferde...) dabei, manche noch ganz fit und gleich in den "Ovalbahn-Modus" schaltend.

Es war insgesamt schon ein Erlebnis und ich bin froh, dass ich doch hingefahren bin. Auch wenn ich nichts anderes als Freizeitreiter sein möchte.

Silke von Hirschheydt

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Berlin, Berlin, wir reiten nach Berlin! (WM 2013)

Am Freitag, den 2.8. ging es für uns los. Sachen gepackt, Pferd in den Hänger und auf zur Hauptstadt Berlin, um dort bei der Eröffnungsveranstaltung der WM 2013 mitzureiten. Doch bis ganz nach Berlin verschlug es uns erst einmal nicht, sondern eher in den Dunstkreis der großen Stadt, genauer gesagt nach Michendorf, wo auf dem Lipizzanergestüt Gut Langerwisch das Casting für den Ritt zum Brandenburger Tor und in die WM Arena stattfinden sollte. Am Freitag stießen zudem noch die Stafettenreiter zu uns, die nun wirklich nach einer sehr langen Strecke endlich ihren großen Ritt fast absolviert hatten. Abends gab es noch eine Vorbesprechung mitsamt Sektempfang, und auch für Musik und das Abendessen war gesorgt.

Am Samstag ging es schon recht früh los, schließlich galt es rund 20 Gruppen mit je 10-15 Reitern zu prüfen. Nach einem Vet-Check für jedes Pferd ging es dann zum eigentlichen Casting, bei dem nicht nur die Reiter und ihre Pferde, sondern vor allem auch das Publikum gefragt war, welches ordentlich Stimmung und Radau machen musste. Nachdem am Abend die letzte Gruppe durch war und nur wenige Pferde aussortiert werden mussten, gab es eine letzte, leicht chaotische Besprechung für den nächsten Tag, die man frei nach dem Motto „Das wird schon“ umschreiben könnte.

Am Sonntag klingelte früh morgens bei allen der Wecker, schließlich war Abfahrt um ca. 8 Uhr, und es herrschte Aufbruchsstimmung bei den etwa 300 Pferden, Reitern und Begleitpersonen. Nach und nach fuhren die Hänger von Gut Langerwisch Richtung Hauptstadt und sammelten sich in der Straße des 17. Juni zum Ausladen und Satteln. Dort erschienen auch schon die ersten neugierigen Besucher aus aller Welt, um Fragen zur Veranstaltung und dem Islandpferd allgemein zu stellen. Um kurz nach 10 Uhr waren dann alle Pferde gesattelt und die Reiter suchten sich ihren Platz. Kurz bevor das Startsignal zum Abritt gegeben wurde, fing ein Reiter an zu rufen „Berlin, Berlin, wir reiten nach Berlin!“, und schon kurze Zeit später rief das der ganze Chor der Reiter zusammen.

Und dann ging es los: Nach einer Runde um die Siegessäule geradewegs auf das Brandenburger Tor zu! Mit mächtig vielen Zaungästen, Musik, Moderation durch Henning Drath und trotz des Trubels absolut ruhigen Pferden nahmen wir Aufstellung vor dem Tor und lauschten den offiziellen Reden.

Im Anschluss ging es dann so schnell wie möglich zum Pferdesportpark Karlshorst, um dort auch die Eröffnung der WM mit unseren Pferden zu begleiten. Eine Runde über die WM-Ovalbahn, zu viele Pferde um in einer Reihe auf die Passbahn zu passen, sowie müde aber absolut glückliche Reiter sind die Bilanz des Tages. Sehr genial war auch, dass wir als Reiter und Helfer die Show „Horse Power“ mit vielen tollen Acts wie z.B. Lorenzo kostenlos sehen durften.

Insgesamt war das Wochenende zwar anstrengend, aber überwältigend toll und es war schon ein echter „Gänsefell“-Moment im, durch die Zuschauer brodelnden, WM-Stadion zu reiten.

Meike Halle

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Der große Ritt nach Berlin mit drei Stafetten - das gab´s noch nie (WM 2013)

Alle zwei Jahre treffen sich die besten Islandpferde und deren Reiter zur Weltmeisterschaft, welche traditionell durch einen vorangehenden Stafettenritt begleitet wird. Allerdings sollte dieses Jahr, zur Islandpferde Weltmeisterschaft in Berlin, alles noch größer werden. Es fand nicht nur ein Ritt vom vorigen Austragungsort in Österreich statt, sondern es führten zwei weitere Routen von Holland über Westdeutschland und von Dänemark über Norddeutschland in die Bundeshauptstadt. Die so genannte Süd-, West- und Nordroute stand unter dem Motto „Der große Ritt“. Für die Thüringer Islandpferdefreunde begann das Abenteuer am 20.7.2013 auf dem Ponyschloss in Gadow an der Grenze von Mecklenburg und Brandenburg. Von da an sollte es für Hera vom Aueblick und Reiterin Frances Luhn 250 km auf der Nordroute bis nach Berlin gehen. Die ersten Tage, bis zum Landesgestüt Neustadt-Dosse, wurden sie von Bianka Luhn aus Sömmerda als Trossfahrerin begleitet. Die erste Nacht konnte Hera in einem großen Offenstall genießen und Kräfte für die folgenden zwei Wochen sammeln und die Reiterinnen ließen den Tag am See ausklingen. Am nächsten Tag ging es dann mit etwas Verspätung los, unter Rittführer Bernd Eppmeier auf dem sogenannten Gestütsweg (dieser führt vom Mecklenburgischen Landesgestüt Redefin bis zum Landesgestüt Neustadt-Dosse in Brandenburg).

Reiterinnen und Pferde hatten sich schnell zu einer Gruppe gefunden und konnten die wunderbare Natur und die Sandwege genießen. Nicht einmal die Mücken, Bremsen und hohen Temperaturen konnten sie vom Reiten abhalten, Bremsenspray und Wasser wurden zu ihren besten Freunden. Es folgten weitere vier Tage im Sattel, jeden Tag wurden zwischen 25 km und 30 km zu Pferd zurückgelegt. Der Höhepunkt dieser Woche war die Übernachtung auf der Plattenburg, die älteste noch erhaltene Wasserburg Norddeutschlands. Natürlich gab es jeden Tag ausreichende Pausen für Reiter und Pferd, unter Kirschbäumen, in Kleingärten oder an einem schattigen Plätzchen im Wald. Immer wenn man auf andere Menschen traf, konnte man mit großem Interesse am Islandpferd, netten Gesprächen und Hilfe rechnen. Angekommen auf dem Landesgestüt Neustadt-Dosse wurden wir mit wehenden Fahnen, Essen, Trinken und Presse begrüßt. Leider trennte sich an diesem Tag auch die Gruppe und bis auf zwei Reiter traten alle den Heimweg an.

Der folgende Tag war ein geplanter Ruhetag und es gab die Chance, das Haupt-und Landesgestüt zu besichtigen. Am Tag darauf ging es dann mit der neuen Rittführerin nach Strohdehne. Auf Grund der hohen Temperaturen und höchster Waldbrandstufe wurden zwei Tage in Strohdehne verbracht und die frühen Morgenstunden für einen Ausritt in der wunderbaren Landschaft genutzt. Für einen Tag waren Hera und Frances das einzige Team der Nordroute, das sollte sich allerdings am Abend ändern. Mit zwei neuen Mitreiterinnen ging es von Brandenburg weiter in Richtung Landeshauptstadt. Auf dieser Etappe kam es zur wohl außergewöhnlichsten Mittagspause, denn die Reiterinnen besuchen mit ihren Pferden ein griechisches Restaurant und wurden mit viel Freude bedient. Am drittletzten Tag traf die Westroute auf die Nordroute und die Gruppe vergrößerte sich somit auf ca. 20 Reiter, die nun gemeinsam die folgenden Tage verbrachten. Die Abende am Lagerfeuer wurden somit immer geselliger und es gab immer interessante Gespräche, natürlich handelten diese meist von den treuen Begleitern auf vier Hufen.

8 km vor unserem Endziel, dem Gestüt Langerwisch, trafen wir dann noch auf die Nordroute und weitere Reiter, die mit uns die letzten Kilometer bestritten. Nun waren es über 40 Pferde, mit wehenden Fahnen, die unter großem Applaus auf dem Gestüt willkommen geheißen wurden. Nach einer kurzen Ehrenrunde über das Gelände von Gut Langerwisch wurden die Pferde abgesattelt und konnten ihren verdienten Feierabend genießen. Auch Hera und Reiterin Frances kamen nach 14 Tagen im Sattel ohne größere Blessuren am Endziel des Großen Rittes an und freuen sich schon auf eine erneute Gelegenheit, an einem weiteren Stafettenritt zur Islandpferde Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Frances Luhn

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Es hat nicht sollen sein - DJIM Kaufungen (23. - 27.7.2013)

Dabei waren die Voraussetzungen schon fast ideal: Kurze Anreise und mögliches Coaching durch Regina Thannheuser, die auf dem Gestüt Ellenbach "zu Hause" ist und ja auch das BJT für die Thüringer und Sachsen durchgeführt hätte. Hätte – wenn es nicht zu wenige Interessenten gewesen wären.

Und auch bei der DJIM war der "Andrang" der Jugendlichen aus dem Landesverband enttäuschend gering. Neben Meike Halle vom IPV Weimarer Land meldeten sich nur noch Angie Wegener aus Chemnitz (mit einem Pferd aus NRW) und Antonia Krause vom Thüringer IPV. Bei Jördis Senf aus Zweinig klappte der Pferdetransport nicht, so war sie "nur" als Helferin dabei.

Bei den gemeldeten Prüfungen hatten wir eigentlich nur einen richtigen Erfolg: Angie kam mit ihrem Pferd ins C-Finale der Viergangprüfung H3.V5. Dagegen bekamen die beiden Fahnenrenner Antonia und Meike die Fahnen nicht gesteckt und hatten keine gültigen Läufe. Das war Meike bisher noch nie passiert!

Der Länderabend stand ebenfalls unter keinem guten Stern - sondern im Regen. Der sorgte dafür, dass wir den Grill nicht rechtzeitig vorheizen konnten und somit mit unseren Würsten erst recht spät dran waren – was (hurra, hurra!) unseren eingefleischten Fanclub aber nicht erschüttern konnte. Und natürlich kamen die Kuchenplatten wieder gut an: es blieb keine einzige übrig.

Gefreut haben wir uns über die Einladung der "Berliner" zur Länderabend-Reste-Vernichtung. Wir hatten einen richtig schönen Abend miteinander und freuen uns schon auf das Wiedersehen bei diversen Turnieren.

Barbara Halle

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Sonne satt im Eremitenkäferwinkel - Hestadagar Illsitz (6.7.2013)

Am 5. Juli jährte sich das Illsitzer Hestadagar des IPV Altenburger Landes bereits zum fünften Mal. Das ließen sich die Thüringer natürlich nicht entgehen und so war der IPV Weimarer Land mit fünf Mitgliedern sowie Stefan, Wölfchen und Barbara als TT am Start.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, sodass mehrere erste und zweite Platzierungen verzeichnet werden konnten. Kostüm- und Töltpreis gingen im “12-Uhr-Tölt“ gänzlich an unseren Verein, stellten wir doch mit dem Pferdefleischskandal, Batman und der unbekannten Tango-Queen die einzigen Starter in dieser lustigen Prüfung dar.

Schließlich war Ines Lantzsch, Vorsitzende des Altenburger Vereins, zu Tränen gerührt, als ihr eine “kleine“ Spende durch unseren Verein überreicht wurde – war doch die Anlage des Hirtenhof Illsitz noch kurze Zeit zuvor erheblich durch das diesjährige Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Dank weiterer Spenden konnte die Anlage jedoch pünktlich vollständig wieder hergestellt werden.

Am Abend wurde natürlich ausgiebig das Tanzbein geschwungen und in gemütlicher Runde am Feuerkessel geschnackt. Da sich die Mehrzahl entschieden hatte bis Sonntag zu bleiben, konnten wir das Wochenende mit einem schönen Ausritt durch das Altenburger Land ausklingen lassen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank den Organisatoren und vielen Helfern für dieses wunderschöne und äußerst gelungene Hestadagar – im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.

Paula Benecke

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Rotes Pferd und Partyklopfer - OSI Zweinig (15.-16.6.2013)

Ergebnisse (IPZV)

Wenn das rote Pferd mal wieder die Fliege nicht erwischt hat und der „Thüringer Tisch“ durch lautes Partyklopfen auf sich aufmerksam macht, dann wissen wir, es ist Zweinig-Zeit. Mit 113 Teilnehmern war das diesjährige OSI eines der größten bislang, so dass es auf dem Lagerplatz recht eng und kuschelig zuging. Entsprechend lange dauerte es, bis wir am Freitagnachmittag die Paddocks unserer 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeparkt hatten, zumal auch noch die Altenburger bei uns campieren wollten/sollten. Irgendwann stand dann aber das Lager und es ging für ein paar Trainingsrunden auf die Bahn.

Am Samstag und Sonntag liefen dann die Prüfungen, und diesmal  waren die Wetterbedingungen ideal: nicht zu kalt und nicht zu warm, kein Regen und wenig Wind. Das hatten wir ja auch schon anders erlebt! Mit den Ergebnissen konnten nicht alle wirklich zufrieden sein, teils wegen verkorkster Ritte, teils wegen der Richterbewertungen. Aber 12 Platzierungen unter den ersten 5 bei 28 Starts ist auch nicht so ganz schlecht. Besonders hervorzuheben sind Paulas Qualifikation für das A-Finale in den stark besetzten Feldern der Töltprüfung S5.T8 und der Viergangprüfung S5.V5 (zweimal 4. Platz im Endausscheid), Silkes zweiter Platz in der schwereren Dressurprüfung Z.D3a  sowie Meikes souveräner Sieg im Fahnenrennen.

Trotz der großen Teilnehmerzahl war die Atmosphäre in Zweinig wie immer vertraut und familiär. Besonders gefreut hat uns, dass auch unsere inzwischen weit verstreuten Ex-Jugendlichen Paula, Jule und Flo wieder den weiten Weg auf sich genommen haben. Und auch im nächsten Jahr bleibt es spannend: vielleicht erwischt das rote Pferd ja doch mal die Fliege …

mal wieder Stefan Halle

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Ein Sonn(en)tag mit Ines - Tageskurs am 5.5.2013

Sonne satt, sommerliche Temperaturen, eine fast immer leere Halle – was will man mehr, wenn Ines mal wieder nach Linda zum Training kommt! Insgesamt 12 Reiterinnen und Reiter holten sich vor dem Start der Turniersaison oder einfach nur so ihre Korrektureinheiten ab. Nach der ewig langen Winterphase stand eindeutig die Standortbestimmung im Vordergrund. Da galt es an diversen kleinen und großen Problemen zu schrauben, und unter der wie immer kompetenten Anleitung durch Ines haben alle höchst motivierende Erfolgserlebnisse gehabt. Die Wartezeit zwischen den Einheiten wurde von einigen genutzt, um den Spind vom Winterdreck zu befreien oder das Sattelzeug auf Vordermann zu bringen. Abgerundet wurde dieses harmonische Training durch reichlich leckeren Kuchen, den Bianka und Frances als ihren Einstand gebacken haben. Das neue Konzept für das Training in Form eines Tageskurses hat sich gut bewährt und soll in dieser Form weiter geführt werden.

Stefan Halle

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Erstaunlich ist: Man merkt es sofort! – Sitzschulung mit Tanja Schulze (20.4.2013)

Auch wenn es die „Wiederholungstäter“ schon im letzten Jahr gesagt hatten, ich konnte es nicht recht glauben: Etwas dehnen auf der Matte und schon ist der Sitz sichtbar und fühlbar besser. Nun, ganz so einfach ist es denn doch nicht, auch wenn sich der Erfolg tatsächlich sofort zeigt.

Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung über das Arbeiten nach Eckart Meyners nahm sich Tanja Schulze, die sympathische und kompetente EM-Bewegungstrainerin aus Leipzig, jeden der fünf Kursteilnehmer einzeln und ausführlich vor. Zuerst vor den analysierenden Augen der Trainerin einige Runden in allen Gangarten reiten, dann auf die Matte, den Balimo oder das Luftkissen. Für jede(n) hatte Tanja spezielle Übungen, um die jeweiligen Probleme zu lösen. Wieder aufs Pferd. Gibt es eine Verbesserung? Noch nicht ausreichend? Wieder runter, „turnen“. Hauptsächlich ging es darum, die im Alltag vernach-lässigten, verspannten oder wenig gebrauchten Muskeln zu dehnen, um ein harmonisches Mitschwingen mit den Bewegungen des Pferdes zu ermöglichen. Und das ist tatsächlich schon nach einigen gezielten Übungen zu erreichen. Durch den so verbesserten Sitz wird der Reiter unabhängiger vom Zügel und das Pferd läuft schöner. 

Das Dumme ist nur, dass der Erfolg nicht vorhält – es sei denn, man übt regelmäßig. So wie man das Pferd vor dem Training aufwärmt, sollte sich auch der Reiter eine kleine Übungseinheit „gönnen“. Oder einfach mal (regelmäßig) zwischendurch ein wenig Balance halten, ein wenig dehnen. Man fühlt sich wirklich besser auf dem Pferd. Wenn nur der innere Schweinehund nicht wäre …

Barbara Halle

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Das Island-Dorf am Rande der Welt - Messe Reiten-Jagen-Fischen (12.-14.4.2013, Erfurt)

... und Video auf YouTube

Wir waren nicht wirklich glücklich über die diesjährige Standzuteilung auf der Messe
Reiten-Jagen-Fischen in Erfurt. Das Ende einer Sackgasse hinter der Tribüne ist so ziemlich die schlechteste Lage, die überhaupt möglich ist. Wir, die IPV Weimarer und Altenburger Land, machten das Beste daraus und dekorierten die freien Wandflächen großzügig mit Islandfahnen und WM-Berlin-Postern. So konnte man unser „Fast-beinahe-Island-Dorf“ mit zwei „Hütten“ und „Dorfplatz“ schon vom weitem sehen.

Durch unsere Papierpferdchen und das nonstop laufende WM-Video von 2009 angelockt fanden sich dann doch kleine und große Gäste am Stand ein und führten zu Einführungsgesprächen mit Neulingen und Fachsimpeln mit Isi-Kennern.

Besser hatte es uns beim Showprogramm getroffen: Auftritte an allen drei Messetagen! Freitag und Sonntag konnte die Quadrille mit 5 bzw.4 Pferdepaaren die Töltkünste der Isis vor den - zumindest am Sonntag - brechend vollen Tribünen der Arena zeigen. Am Samstag vertraten mit Bianka und Frances zwei waschechte Wickinger zu Islandpferd die kalte Insel beim Programm „Mit dem Pferd um die Welt“.

Durch Zufall fiel uns noch die Möglichkeit zu, die Islandpferde am Sonntag eine dreiviertel Stunde lang im externen Show-Zelt vorzustellen. Auch dort war die große Tribüne an der Längsseite des Zelts rappelvoll. Vor dem interessierten Publikum zeigten die Reiterinnen unter der Moderation von Stefan - bis auf Springen - sozusagen alles, was ein Isi zu bieten hat: von den baulichen Besonderheiten und Charaktereigenschaften über die Dressureignung bis zu den Spezialitäten Tölt und Pass (der natürlich auf der langen Seite eines Dressurvierecks recht gebremst ausfiel). Zum Schluss konnte das Publikum bei der Freiheitsdressur von Meike die Harmonie zwischen Pferd und Reiter erleben.

Auch wenn diese 3-tägige Messe mit täglichen Auftritten im Showprogramm eine echte Herausforderung für alle Aktiven darstellt, bei der wir als kleine Vereine schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen, ist sie eine großartige Gelegenheit für das Islandpferd in Thüringen zu werben – auch im kommenden  Jahr! Die Reservierung für einen Stand auf der nächsten Reiten-Jagen-Fischen (21.-24.3.2014) ist schon abgegeben. Willkommen am Isi-Stand 2014 in Erfurt!

Barbara Halle

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Dreizehn "Zwerge" in Linda - Quadrille-Probe (7.4.2013)

Wer dabei an den neuen Hobbitfilm denkt, liegt falsch – aber nicht so ganz. Immerhin sind Isis in dem Film auch ganz prominent vertreten. An Sonntag trafen 13 Isis und ihre Reiter aus ganz Thüringen in Linda zusammen, um den Auftritt im Showprogramm der Messe in Erfurt zu proben. Ernie und Ines hatten sich eine ganz schön anspruchsvolle Quadrille-Choreographie ausgedacht, und so war noch einiges an Feinabstimmung nötig: wo sind die Teten, welche Paarungen klappen, hier 20 Sekunden zu viel Musik, da zu wenig Gänsehaut - ­ und wie kommen wir eigentlich wieder heil aus diesem verfixten Mittelzirkel raus? Zwei Stunden mental wie körperlich harte Arbeit für uns und unsere Pferde. Das Ergebnis, das mit Video aufgezeichnet und anschließend analysiert wurde, konnte sich aber schon mal sehen lassen. Die Messe kann also kommen – oder besser: Erfurt, wir kommen!

Stefan Halle

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Nicht so lange rumdödeln bis das Pferd kotzt ... - Frühjahrskurs 2. - 3.3.2013

Unter diesem Motto bestritten wir den diesjährigen Frühjahrskurs mit Regina Thanheuser, die wir auch in diesem Jahr wieder für uns gewinnen konnten. Wie das immer so ist, hatten wir tatsächlich das Glück und nach einem endlos langen und dunklen Winter konnten wir in einen kalten aber herrlich sonnigen Reitkurs starten. Dieses Mal nahmen 11 Reiter-Pferd-Paare mit viel Eifer und genauen Vorstellungen teil. Gegen neun trafen wir uns im Casino zur Vorbesprechung. Einige der Teilnehmer hatten bereits den Kurs bei Regina im November besucht, daher kannten sie sich schon und schnell wurde klar, was dieses Wochenende auf sie zukommen wird. Damit stiegen natürlich die Erwartungen bei Reiter und Trainer. Demnach konnte Regina gleich dort anknüpfen, wo sie im November aufgehört hatte. Reginas Eindruck nach der ersten Reitstunde war durchweg positiv. Von den „Neulingen“ hat sie sich ein Bild gemacht und die „alten Hasen“ wurden gelobt, wie gut sie in der Zwischenzeit weiter gearbeitet haben.

Nach einem leckeren Mittagessen und genauster Videoanalyse ging es gestärkt von vorn los. Pferde und Reiter waren nun noch motivierter als zuvor, da sie ihre kleinen Mängel mit eigenen Augen sahen. Lustig reiten war hier das Motto. Dieser erste anstrengende Tag wurde mit Thüringer-Riesen-Klößen beim Stammtisch im Einhorn ausgiebig besprochen.

Sonntagmorgen meinte Regina, dass sie sich die Nacht für jeden einen Schlachtplan zurecht gelegt hat … Wir waren natürlich alle sehr neugierig, wie dieser für jeden einzelnen aussah. Die einen sollten ihren aktuellen Stand halten, während die anderen hier am Tölt und da am Galopp feilen sollen. Sie gab uns viele Tipps, die uns in Zukunft sicherlich sehr hilfreich sein werden. So klang auch dieser Reitkurs mit zufriedenen Reitern und Pferden aus. Ein ganz dickes Dankeschön an die vielen lieben Helfer, die dies zu einer gelungenen Veranstaltung machten. Danke auch an die Köche, die wieder einmal leckeren Kuchen und andere Speisen zauberten und somit den Reitkurs abrundeten.

Claudia Zelezny

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Rote Nasen sogar bei den Pferden? Pappnasentrail 9.2.2013 in Linda

Wie schon im letzten Jahr wurden in der Reithalle in Linda Stationen aufgebaut, die nicht nur eine Menge Spaß machten, sondern auch die Geschicklichkeit und das Vertrauen von Pferd und Reiter zueinander förderten. Da wurde Wäsche aufgehängt, auf ein Podest gestiegen oder sogar gewippt. Vor allem die Isis haben sich wieder einmal als tolle Begleiter herausgestellt. Auch wenn manche zunächst etwas zaghaft waren, meisterten sie trotzdem die Stationen sehr gut. Besonders Jasmin und Ragnar, sowie Silke und Kjammi zeigten wie verlässlich so ein Isländer doch sein kann. Ragnar und Jasmin absolvierten jede Station, als ob sie so etwas jeden Tag machen würden und  Kjammi und Silke gingen nicht nur einfach über die Wippe, sondern wippten sogar vor und zurück. Neben den Isis waren auch die Shettys und ein weiteres Schulpferdvon Heike Tonndorf mit ihren Reitschülerinnen, sowie weitere Großpferde dabei. Hier wurde schnell ein Unterschied zu den Isis sichtbar, jedoch mit Meikes unglaublich geduldiger Hilfe klappte schließlich das meiste sehr gut. Nach den Stationen gab es für jeden Teilnehmer und Mitwirkenden Pfannkuchen und heiße Getränke, welches bei dem etwas kühlen Wetter auch sehr willkommen war.

Insgesamt  war der Pappnasentrail ein voller Erfolg, nicht zuletzt vor allem wegen der guten Planung und der lieben Menschen die sogar nur zum Helfen gekommen sind!

Vanessa Brandt

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Erste Hilfe am Pferd

Dies war das Thema einer sehr informativen Nachmittagsveranstaltung des Isländer-Vereins Weimarer Land e.V. am 19.01.2013 auf der Reitanlage Linda.
Es waren viele Freunde des Pferdesports, und nicht nur Islandpferdereiter, erschienen, die mit großem Interesse den Vortrag von Dr. Runge, einer Tierärztin aus Weimar, verfolgten.
Mittelpunkt Ihres Vortrages war ein Video mit Fotos von Verletzungen, wie sie tagtäglich in der Tierklinik in Bad Langensalza zur Behandlung gebracht werden.
An Hand des Videos entspann sich ein reger Dialog zwischen Frau Dr. Runge und den Pferde-Freunden.
Für Menschen, die im Pferd nicht nur ein Sportgerät sehen, wird es sehr schnell zu einem geliebten Familienmitglied oder Partner, dessen Gesundheitszustand dem Besitzer am Herzen liegt, der insbesondere bei Verletzungen durch Unfälle, ein Hauptthema dieser Veranstaltung, oft panisch reagiert und nicht selten auch hilflos ist.
Oberste Grundregel daher bei Unfällen: Ruhe bewahren! Jeder Pferdebesitzer sollte immer ein Handy dabei haben mit den Nummern von ggf. mehreren Tierärzten und einem Partner, der ggf. das Pferd mit einem Hänger transportieren kann, sofern ein Klinikbesuch unabdingbar ist.
Eine eigene Pferdeapotheke sollte auf jeden Fall eine Jodsalbe, z.B. Betaisadona® und Verbandsmaterial enthalten und ein homöopathisches Mittel wie Traumeel® kann auch hilfreich sein - ggf auch ein Beruhigungsmittel für den Besitzer.
Blutverlust sieht beim Pferd meist dramatischer aus als es ist. Die Blutmenge eines Pferdes entspricht etwa 10% seines Körpergewichts. Erst ein Blutverlust von mehr als 10 % kann einen lebensbedrohlichen Zustand auslösen. Trotzdem sind Blutungen bestmöglich zu stoppen.
Die Wundheilung verläuft bei Pferden erstaunlich gut, dass selbst bei schweren und dramatisch aussehenden Verletzungen kaum Narben zurückbleiben.
Vorbeugend für viele Verletzungen ist es wichtig, regelmäßig Ställe und Weiden auf mögliche Verletzungsgefahr zu kontrollieren.
Frau Dr. Runge konnte nicht alle Fragen beantworten, da sie während der Veranstaltung zu einem Notfall "Kolik" gerufen wurde. Das Thema Kolik und auch mögliche Vergiftungsfälle soll auf Wunsch der Teilnehmer bei einer weiteren Veranstaltung mit Frau Dr. Runge ausführlicher behandelt werden.
Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung mit einer sehr inhaltsreichen Wissensvermittlung, die eigentlich jeder Pferde-Besitzer haben sollte.
Vielen Dank an die Organisatoren und natürlich im Besonderen an Frau Dr. Runge.

Bianka Luhn

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