Dezember 2016

Jenny-Tag der Zweite (4.12.2016)

November 2016

Ein gemütlicher Jahresausklang – fast
(Weihnachtsfeier 26.11.2016)

September 2016

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? – WBO-Turnier in Linda, 18.09.2016

Juni 2016

Mittsommerfest am 11. Juni? (11.06.2016)

Juni 2016

Zu Gast bei Freunden - 8. Hestadagar auf dem Hirtenhof Illsitz (04.06.2016)

Mai 2016

Zweinig ist wie tölten ... - OSI Zweinig (21. - 22.5.2016)

Mai 2016

„Komm zum Pferd“ - „Tag der offenen Stalltür“ auf der Reitanlage Linda (1.5.2016)

April 2016

Leben nach der Glocke – Vereinsfahrt 15. – 17.4.2016: Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen

April 2016

Gleichgewicht - eine Geschichte voller Missverständnisse? – Tagesseminar am 17.4.2016

März 2016

Wie immer: Voll (und) schön - Messe Reiten-Jagen-Fischen, Erfurt (18.-20.3.2016)

März 2016

Die Feen mit den Klimper-Wimpern - Quadrille auf der Messe Reiten-Jagen-Fischen, Erfurt (18.-20.3.2016)

März 2016

Frühjahrskurs im November (12. – 13.3.2016)

Februar 2016

Ringreiten nun auch bei den Islandpferden - Pappnasentrail 6.2.2016


Jenny-Tag der Zweite (4.12.2016)

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Leider kam der Herbstkurs bei Andreas Windsio nicht zustande. Aber da wir ja flexibel sind und Jenny immer eine gute Alternative ist, konnten wir kurzfristig am 04.12.2016 einen Tageskurs mit ihr organisieren. Teilnehmer waren Stefan mit Nasi, Meike mit Stormur, Anna-Linda mit Blika, Bianca mit ihren zwei Pferden, Josy und Antje aus Cospeda mit ihren Pferden und ich mit Kjammi. Jeder bekam zwei intensive, lehrreiche Reiteinheiten. Auf vielfachen Wunsch war das Thema der Theorieeinheit das Arbeiten mit der Doppellonge. Oma Örchen tat ihr bestes als Akteurin der praktischen Vorführung. Es war wieder einmal ein schöner, lehrreicher, fröhlicher, kalorienreicher (ganz viel leckerer Kuchen) Tag mit nettesten Menschen und tollsten Pferden. 

Silke von Hirschheydt

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Ein gemütlicher Jahresausklang – fast
(Weihnachtsfeier 26.11.2016)

Am ersten Adventssamstag trafen sich gut gelaunte und entspannte Vereinsmitglieder in der Gasthausbrauerei „Waldhaus“ am Rande des Erfurter Steigerwalds. Verstärkung bekam die Runde unter anderem durch Sabine und Wiebke aus Fröttstädt sowie den ein oder anderen Anhang. Schnell hatte jeder aus der umfangreichen Speisekarte ein besonderes Schmankerl gefunden und bald saßen alle vor ihren dampfenden Tellern. Natürlich herrschte auch dann keine gefräßige Stille, sondern es wurden die letzten Neuigkeiten und Geschichten ausgetauscht. Warum dann aber „fast“ ein gemütlicher Jahresausklang? Haben wir uns am Ende womöglich noch in die Haare bekommen? Aber nein doch! Das Jahr war bloß noch nicht ganz zu Ende, denn eine Woche später stand ja der Herbstkurs mit Jenny auf dem Programm.

Stefan Halle

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Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? – WBO-Turnier in Linda, 18.09.2016

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Nun, das kann man jetzt noch nicht mit Gewissheit sagen. Aber auf jeden Fall war das Linda-WBO-Turnier am 18.6.2016 ein gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation der Reitanlage Linda, dem Reit- und Fahrverein Weimar-Linda und dem Islandpferdeverein Weimarer Land.
Der Hof stellte neben den Gebäuden auch eine abgeweidete Koppel als Abreite- und Paddockplatz zur Verfügung und einige (wenige) Großpferdereiter nutzten die Gelegenheit ein Wiesenstück für ihre Pferde abzustecken und den Tag entspannt auf Isi-Turnier-Art zu genießen.
Die Leitung des Lindaer Turniers hatte Thomas Dohmen vom Reit- und Fahrverein, unterstützt durch ein emsiges Team aus den eigenen Reihen und durch die Islandpferdereiter. Daneben gab es natürlich noch eine Menge Helfer, die u.a. für das leibliche Wohl sorgten. Das war auch nötig, denn der Tag war lang. Schon um 8 Uhr morgens starteten die ersten Wettbewerbe und erst nach 18 Uhr am Abend war an Abbau zu denken.
(Fast) den ganzen Tag über bevölkerten viele Gäste, junge, alte, Reiter und Nichtreiter, Eltern, Omas, Opas, Onkel und Tanten das Hofgelände und interessierten sich für das abwechslungsreiche Programm. Nur zum Isi-Block am Nachmittag waren viele, scheinbar abgesättigt, schon nach Hause gefahren. Ihnen entgingen die für ein Hestadagar typischen Wettbewerbe, bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf. Leider waren auch die Starterlisten für diese Prüfungen „sehr übersichtlich“, auch weil sich kein Großpferdereiter getraut hatte dafür zu nennen. So kam es in einigen Wettbewerben zu, durchaus verdienten, ersten Plätzen -  denen dann aber keine weiteren folgten …
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier! Daher zeigten sich am Abend schon die ersten Gedanken, was man denn im nächsten Jahr anders und natürlich besser machen könnte. Und bis dahin kann die Dreierfreundschaft noch ein ganzes Stück gewachsen sein.

Barbara Halle

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Mittsommerfest am 11. Juni? (11.06.2016)

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Eigentlich wird der Mittsommer, oder auch die Sommersonnenwende, am 21. Juni gefeiert. Wir haben uns aber dazu entschieden, unser erstes Mittsommerfest auf der Reitanlage Linda schon am 11. Juni zu veranstalten. Wir wollten einfach mal ohne unsere Pferde zusammensitzen. Also trafen wir uns an einem schönen Sommerabend zum gemeinsamen Grillen mit den Besitzern und Reitschülern der Großpferde. Auch das eine oder andere neue Gesicht lernte man hierbei kennen. Währenddessen verfolgten einige Neugierige die Beinahe-Landung eines Heißluftballons auf einer Wiese vor der Reithalle. Dieser entschied sich jedoch ohne Landung zum Weiterflug in Richtung Mechelroda. Insgesamt kam diese gelungene Veranstaltung, natürlich auch die vielen leckeren mitgebrachten Speisen, bei allen Teilnehmenden sehr gut an - Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Jasmin Lindig

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Zu Gast bei Freunden - 8. Hestadagar auf dem Hirtenhof Illsitz (04.06.2016)

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Am 04.06. war es wieder soweit: Der IPV Altenburger Land lud zum 8. Hestadagar auf den Hirtenhof Illsitz ein. Aus unserem Verein waren Stefan und Saskia mit Nasi und ich mit Muggur dabei. Barbara und Meike hatten Stormur mitgebracht, damit er sich an Hänger fahren und Turnieratmosphäre gewöhnen konnte. Außerdem reiste noch Jasmin als Zuschauerin und Fotografin an.
Nachdem es im Vorfeld mehrere Tage geregnet hatte, war an diesem Tag schönes Wetter, fast schon wieder zu heiß für Mensch und Tier. Trotzdem waren wir beim „Aus-Vier-Mach-Drei“-Wettbewerb, bei der Viergang- und der Töltprüfung und dem „Bleckendecker-Tölt“ dabei. Stefan und Saskia holten sich mit Nasi die wunderschönen Isi-Pokale aus Holz für den 1. Platz. Ich konnte bei der Viergang-Prüfung den 3. Platz ergattern. Beim „Bleckendecker-Tölt“, bei dem man möglichst taktklar über einen Holzstreifen tölten muss, hatten Saskia und ich leider Pech, da unsere Pferde lieber eine Galopprolle vorführen wollten. Eine Schleife gab es natürlich trotzdem und auch sehr schöne und nützliche Sachpreise.
Es war wie jedes Jahr ein gelungenes Hestadagar in angenehmer Atmosphäre, bei dem wir mit Sicherheit auch 2017 wieder vertreten sein werden.

Lisa Wirker

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Zweinig ist wie tölten ... - OSI Zweinig (21. - 22.5.2016)

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....man kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Jedenfalls ging es mir so als ich am OSI- Freitag nach stauiger Fahrt von der Landstraße in den Weg zum Zweiniger Hof abgebogen bin. Es wurde wieder ein tolles Wochenende. Und jedes Jahr scheinen mehr Teilnehmer zu kommen. Der Paddockplatz war voll besetzt. Die Thüringer bildeten ein Camp mit 2 Isis aus Linda, 3 aus Cospeda und 2 aus Illsitz. Teilgenommen aus unserem Verein haben Lisa, Saskia, Stefan und ich. Katharina und Sylvie waren wieder hilfreiche TT`s. Das Wetter war wieder mal so schön, so dass der Zweinig-Teint gesichert war, die Pferde machten gut mit, so dass auch einige Plazierungen erfolgten, Teile der Thüringer Ü - äh - 30er waren die letzten auf der Party (ich versteh` nur das Sächsisch nicht - hehehehe) - kurzum, es war wie immer und immer wieder schön.

Silke von Hirschheydt

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„Komm zum Pferd“ - „Tag der offenen Stalltür“ auf der Reitanlage Linda (1.5.2016)

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 Am 1. Mai fand unter dem Motto „Komm zum Pferd“ der „Tag der offenen Stalltür“ statt. Bundesweit öffneten dazu eine Vielzahl von Pferdesportvereinen und -betrieben ihre Türen. Der Reit- und Fahrverein Weimar Linda e.V. bereitete an diesem Tag unter der Leitung von Thomas Dohmen ein buntes Rahmenprogramm auf der Reitanlage Linda vor. Die verschiedenen Reitlehrer vom Hof zeigten den pferdebegeisterten Besuchern einen kleinen Einblick in ihre tägliche Arbeit und so konnten sich die Zuschauer ein gutes Bild von der Vielfalt der Pferde auf der Reitanlage machen. Besonders das Ponyreiten in der Mittagspause zog viele kleine Besucher an. Auch wir stellten unsere Islandpferde den Zuschauern in zwei sehr unterschiedlichen Punkten vor. Saskia und Nasi zeigten unter der Leitung von Stefan eine übliche Sportprüfung eines Islandpferdeturnieres, sowie die Besonderheiten im Turniersport bei den Islandpferdereitern. Angefangen von den Startnummern (nicht) am Kopf des Pferdes, der bunten Bänder am Helm / Arm des Reiters bis hin zum Landesverbandswappen auf dem Turnierjacket wurden durch Stefan die Unterschiede zu den Großpferden erklärt. Meike präsentierte mit Ör ihre Freiheitsdressur ganz ohne Sattel und Trense zu typisch isländischer Musik. Vielen Dank an alle fleißigen Hände an diesem Tag. Wir freuen uns schon auf den nächsten „Tag der offenen Stalltür“.

Saskia Thielert

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Leben nach der Glocke – Vereinsfahrt 15. – 17.4.2016: Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen

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Früher bestimmte in den Klöstern das Schlagen der Stundenglocke den Tagesrhythmus. Mal wurde gebetet, mal gab es Gottesdienste und manchmal wurde auch gegessen oder geruht.
Einem Kloster ähnelt der Reiterhof Groß Briesen nun wirklich nicht. Er ist vielmehr ein zum „Erlebnis-Bauernhof“ um- und ausgebautes Anwesen aus rotem Backstein. Aber die Tageseinteilung durch Glockenläuten erinnert doch ein wenig daran.
Ab dem ersten Verlassen der angenehmen Mehrbett-Gästezimmer am Morgen bestimmt die im Hof aufgehängte Glocke den Tagesverlauf. Das erste Läuten ruft zum Frühstück (8-9 Uhr), das nächste um 9 Uhr zum ersten gemeinsamen Pferdeholen. Die Namen der Reiter und Pferde für die Vormittagsaktionen werden verlesen und die Reiter für die frühere Einheit verlassen den Hof Richtung Putzplatz (die Reitstunden finden dann zeitgleich auf den verschiedenen Reitplätzen statt, wie auch die Ausritte), die Reiter für die spätere Einheit haben noch eine Stunde Zeit: erneutes Glockenläuten um 10 Uhr. Danach ruft die Glocke noch zum Mittagessen (12:30-13:30), zwei Mal zum Pferdeholen am Nachmittag, zu Kaffee und Kuchen (15:30-16:30), zum Abendessen (18-19 Uhr) und zur Pferdeeinteilung für den nächsten Tag um 19 Uhr. Am Abendprogramm, gerne Lagerfeuer, aber auch andere Aktivitäten im Essensraum, kann man dann ohne Glocken-Aufforderung teilnehmen.
Wahrscheinlich kann man nur so einen tourismusorientierten Reiterhof mit 80-90 Schulpferden, Tages-, Wochenend- und Wochengästen, Erwachsenen und Kindern, Einzelgängern und Schulklassen bewältigen. Auch wir konnten uns diesem Raster nicht entziehen, obwohl wir für unsere Vereinsfahrt die eine oder andere "Extrawurst" bekommen hatten.
So nahmen Stefan, Meike, Andrea, Sassi, Lisa, Barbara und Susi (begleitet von Edda und Bruno) am Samstag an einem Kurs von Stephanie Ostendorf teil. Sie ist (u.a.) Spezialistin für die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd und gab uns wertvolle Tipps für ein besseres gegenseitiges Verstehen (Pferd - Reiter) und machte themenbezogene praktische Übungen mit uns, mal mit und mal ohne Pferd.
Für den Sonntagvormittag hatten wir uns spontan eine Töltstunde gewünscht. Die Damen vom Hof reagierten auf diesen Wunsch ganz flexibel und freundlich (wie auch auf Wünsche zum Pferdetausch) und ermöglichten uns eine Erfahrungseinheit auf den töltenden Pferden des Bestands. Auch wenn die meisten Pferde in Groß Briesen Isländer sind, sind nur die wenigsten im Tölt ausgebildet.
Für den Sonntagnachmittag war ein 2-Stunden-Ausritt vereinbart. Er führte durch das waldige Gelände des Hohen Flämings "hoch" zu einem Aussichtsturm. Durch den vorangegangenen Regen war der Sandboden schön kompakt und eignete sich gut für alle Gangarten, vom Schritt über die geraden Fahrwege bis zum aufregenden Galopp auf einem kleinen unregelmäßigen Trampelpfad.
Bei sonnigem Wetter und mit einer netten Rittführerin bildete dieser Ausritt einen gelungenen Abschluss unserer Vereinsfahrt.

Barbara Halle

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Gleichgewicht - eine Geschichte voller Missverständnisse? – Tagesseminar am 17.4.2016

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Am 17. April fand ein sehr lehrreicher Tageskurs zum Thema "Gleichgewicht- eine Geschichte voller Missverständnisse?" mit Jacek (Reitlehrer der Reitanlage Linda) statt. Etwas spontan, aber dennoch rechtzeitig, ergab sich für Silke mit ihrem Kjammi  und für mich als Teilnehmerin ohne Pferd, die Möglichkeit noch teilzuhaben. Nachdem am Sonntagmorgen noch zwei Gastpferde extra für den Kurs anreisten und sich alle Teilnehmer in der Halle einfanden, begann auch schon die theoretische Einführung in das Thema. Jacek erklärte uns zunächst ohne unsere Pferde einige Grundlagen, z.B.: "Wie kann ich meinem Pferd helfen, sein Gleichgewicht zu finden?" oder "Was passiert, wenn das Gleichgewicht des Reiters gestört ist?". Währenddessen führten wir, zur besseren Vorstellung, einige praktische Übungen durch. Mit diesem neu erworbenen Wissen ging es nun für acht Reiterinnen und Reiter an die Reitstunden in kleinen Gruppen. Im vollendeten Gleichgewicht werteten wir, nach einem leckeren Mittagessen, das erworbene Wissen am Nachmittag mit Hilfe von Videoaufnahmen aus. Vielen Dank an Jacek für den interessanten Kurs und an Claudia und Ania für die sehr gute Organisation. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal...

Jasmin Lindig

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Wie immer: Voll (und) schön – Messe Reiten-Jagen-Fischen, Erfurt (18.-20.3.2016)

Ein jedes Frühjahr aufs Neue lädt Erfurt zur Naturmesse „Reiten Jagen Fischen“. Dort trifft sich über ein Wochenende so einiges, was in den drei Bereichen Rang und Namen hat. Und so hat es sich auch unser Verein nicht nehmen lassen, auch dieses Jahr wieder ihre Flyer, Bilder und Papierpferdchen zu packen und sich auf den Weg nach Erfurt zu machen, um vom 18. – 20.03. den Messebesuchern das Islandpferd allgemein und die Möglichkeiten, diese besondere Rasse in Thüringen kennen zu lernen, näher zu bringen.

Ganz so traditionell wie die Jahre davor war der Stand der Islandpferde in Thüringen dieses Jahr dann aber doch nicht. Zum einen, da der Stand diesmal allein vom IPV Weimarer Land gestemmt wurde und damit im Gegensatz zu den Vorjahren ohne Beteiligung des IPV Altenburger Land und anderen Mitgliedern des Landesverbands Sachsen-Thüringen. Im Nachhinein hat das aber nur gezeigt, dass man ein Messewochenende auch gut mi t 4 engagierten Personen schmeißen kann und wir uns in den letzten Jahren wohl etwas zu viele Gedanken über die Helferverteilung gemacht haben.

Zum anderen hatten wir nette Nachbarn. Neben dem, wohl auch schon traditionellen, Crêpes-Stand auf der einen Seite umrahmte uns von der anderen Seite der Stand der Domäne Fröttstädt unter Sabine Herschel-Rothe, die dort mit ihrem Verein ihren Islandpferdehof präsentierte. Sie war nicht nur für viele Islandpferdeinteressierte, welche sich an unserem Stand einen ersten positiven Eindruck vom Islandpferd geholt hatten, ein guter Ansprechpartner, sie war zudem mit fünf weiteren Reitern an zwei Tagen mit einer Isi-Quadrille am Showprogramm der Messe beteiligt. Auch übernahm sie mit ihrem großen Tisch das Basteln der kleinen Papierpferde, die sonst schon seit Jahren zum „Informationsprogramm“ unseres Standes gehörten.

Soweit das Umfeld. Aber auch der Stand an sich war dieses Jahr anders, neu, und ein voller Erfolg.

Beim Aufbau gab es erst einmal ein paar erschrockene Gesichter, schließlich war der Stand recht klein, hatte baubedingt mehr Streben als wir in Erinnerung hatten und vor allem fehlte ihm eine halbe Seitenwand. Nachdem der erste Schreck überwunden war, bauten die vier tapferen Standbetreuer, Fam. Halle und Saskia Thielert, aber einen der besten Stände, den wir je auf der Messe stehen hatten. Das Ergebnis war ein sehr offener und einladender Aufbau, an dem nicht nur das – auch schon traditionelle – Video der WM-Mitschnitte zu vielen und interessanten Gesprächen über das Islandpferd anregte.

Mit 28.500 Messebesuchern war es wieder eine unglaublich volle Messe, doch mit Teamarbeit, viel guter Laune und dem Willen, das Islandpferd in Thüringen immer bekannter machen zu wollen, wurde auch dieses Jahr die Messe „Reiten Jagen Fischen“ ein voller Erfolg der wohl auch im nächsten Jahr eine Wiederholung fordert. 

Meike Halle

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Die Feen mit den Klimper-Wimpern - Quadrille auf der Messe Reiten-Jagen-Fischen, Erfurt (18.-20.3.2016)

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Der Islandpferdeverein „Hörseltal“ aus Fröttstädt bereitete unter der Leitung von Sabine Herschel-Rothe eine Feen-Quadrille für das Schauprogramm der Messe Reiten-Jagen-Fischen vor. Unterstützt wurden sie dabei von Saskia und Nasi sowie von Susi und Dvergur aus dem Islandpferdeverein „Weimarer Land“, die die beiden Teten übernommen haben. Am Freitag und Sonntag stellten die 6 Reiterinnen im zauberhaften Feenkostüm und extragroßen Klimper-Wimpern mit ihrer Quadrille das Islandpferd den Messebesuchern erfolgreich im Tölt vor. Kleine Unsicherheiten und die Aufregung vor der Vielzahl von Zuschauern meisterten die 12 mit viel Spaß und Freude. Das gemeinsame Projekt zeigte auch, dass es zwischen den Thüringer Ortsvereinen kein Konkurrenzdenken gibt, sondern dass die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen überwiegt.

Saskia Thielert und Stefan Halle

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Frühjahrskurs im November (12. – 13.3.2016)

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Wir hatten ja schon so manches: einen „Reitkurs auf Socken“ (Frühjahr 2015), „zwei Tage konzentrierte Arbeit“ (Frühjahr 2014) oder einfach nur „So wie es sein soll“ (Frühjahr 2012). Aber einen Frühjahrskurs im November??? Da ist ja wohl bei der Terminplanung einiges daneben gegangen …

War es aber nicht, denn der Termin war ja in Ordnung. Nur das Wetter, das war definitiv nicht in Ordnung: kalt, nass, nebelig, ungemütlich – na eben wie November. Einmal mehr wussten die insgesamt neuen Reiterinnen und Reiter die Vorzüge einer großzügigen Reithalle und eines beheizten Bistros zu schätzen. Und so stand einem gelungenen Training nichts mehr im Wege. Als Trainerin hatten wir diesmal Jenny John gewinnen können, die ja schon das monatliche Training in Linda macht, was den großen Vorteil hatte, dass sie die meisten Pferd/Reiter-Paare mit ihren spezifischen Problemen gut kannte. Lisa und Sigrid waren zum wiederholten Mal von außerhalb angereist, wobei Sigrid auch gleich ihre „neue“ Reitbeteiligung mitbrachte, nämlich Franzi Präfcke, die wir natürlich noch aus der Rannstedter Zeit bestens kennen und so war die Freude über ein Wiedersehn entsprechend groß. Lustiges Detail am Rande: die beiden haben sich über eine ebay-Annonce gefunden, obwohl beide im selben Verein sind! Neu war Bianca aus Mühlberg hinzugekommen, die nicht nur das erste Mal in Linda war, sondern so auch ihren neuen Verein erstmals in Aktion erlebte.

Schnell zeigte sich, dass ein ganzes Wochenende mit Jenny noch mal eine deutlich andere Qualität hat als eine einzelne Stunde im Monat. Da wurden die Reiter erst einmal gründlich zurechtgesetzt, wobei selbst bei routinierten Reitern noch grundsätzliche Veränderungen vorgenommen wurden. Auffällig war der gute Trainingsaufbau, was sich daran zeigte, dass die Pferde, die das komplette Kursprogramm liefen, in der vierten Einheit noch nicht „platt“ waren. Anspruchsvoll und interessant waren auch die Theorieeinheit zum großen Thema „Anlehnung“ am Samstag und die ausführliche Videoanalyse am Sonntag. Natürlich gab es auch wieder das traditionelle Abendessen im Goldenen Einhorn, wo glücklicherweise der gefühlten Jahreszeit entsprechend der Kamin wohlig warm brannte, und eine leckere Ofensuppe am Sonntag. Also wieder ein sehr gelungenes Training, nur die Halle war zwischenzeitlich doch recht voll und unübersichtlich. Aber daran hatte natürlich auch wieder das Wetter schuld, das jetzt doch bitte mal auf den Kalender gucken möchte!  

Stefan Halle

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Ringreiten nun auch bei den Islandpferden - Pappnasentrail 6.2.2016

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Am 6. Februar fand der 4. Pappnasentrail auf der Reitanlage Linda statt. 10 Reiter-Pferd – Paare nutzten die Gelegenheit, ohne den Wettbewerbsdruck an vielen verschiedenen Stationen zu üben.
Die, für den Reiter, wohl schwierigste und zugleich neue Aufgabe war das Ringreiten. Hierbei mussten Ringe geangelt werden, welche in über zwei Metern Höhe befestigt waren. Einige Pferde nutzten die Wartezeit, um die, durch das Fenster, hineinscheinenden Sonnenstrahlen zu genießen…
Weiterhin konnte unter anderem über eine Wippe gelaufen, Hufeisen geworfen und auf ein Podest gestiegen werden. Wobei sich die Großpferde noch nicht so richtig in die Nähe oder sogar auf dieses gruselige und hohl klingende Etwas trauten. Insgesamt konnten sich aber alle Reiter mit ihren Pferden zufrieden zum Pappnasenfoto aufstellen. Nach einem blitzschnellen Abbau der Stationen trafen wir uns noch zum gemeinsamen und gemütlichen Kaffeetrinken in der Reithalle. Wieder aufgewärmt und über verschiedenste Erfahrungen ausgetauscht, ging nun ein wunderschön sonniger und erlebnisreicher Tag schon zu Ende…

Jasmin Lindig

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